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	<title>Nini's Welt</title>
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	<description>Banale Blogs boten bislang beste Bunterhaltung</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:57:51 +0000</pubDate>
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		<title>Gruene Hoelle</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo allerseits aus Hoi An, einer wirklich putzigen kleinen alten Stadt im suedlichen Zentralvietnam. Hier ist es deshalb schon so schoen, weil wir endlich ueber 20 Grad haben.
In Hanoi waren wir nach dem Halong-Regen-Trip noch unterwegs in der Stadt auf der Suche nach all den tollen erzkommunistischen Sightseeing-Monumenten, die geboten werden. In Anbetracht der Tatsache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits aus Hoi An, einer wirklich putzigen kleinen alten Stadt im suedlichen Zentralvietnam. Hier ist es deshalb schon so schoen, weil wir endlich ueber 20 Grad haben.</p>
<p>In Hanoi waren wir nach dem Halong-Regen-Trip noch unterwegs in der Stadt auf der Suche nach all den tollen erzkommunistischen Sightseeing-Monumenten, die geboten werden. In Anbetracht der Tatsache, dass der Onkel Ho schon ein, zwei Jahre tot ist, wird noch ordentlicher Tamtam um ihn gemacht. Ueberall laechelt er mit allerhand freudig der Arbeit entgegensehenden Arbeitern und Genossinnen von bunten Plakaten zu den Buergern hinunter, zumal heute auch noch der 59. Geburtstag des vietnamesischen Komunismus zu sein scheint. Dann hat der alte Schwede Ho aber auch noch ein gar praechtiges Grabmal bekommen, in der er leider trotzdem recht unfreiwillig ruht. Ein riesiges Mausoleum mit einer &#8220;frisch&#8221;gehaltenen Leiche, deren letzter Wunsch eigentlich die Einaescherung und Verstreuung in alle Himmelsrichtungen war, wird dann auch durch hohe Instandhaltungskosten und Rund-um-die-Uhr-Bewachung nicht schoener. Dort gab es ein Linie, die man offenbar nicht uebertreten durfte, denn ein eigens dazu eingesetzter Offizier wetzte sonst gleich die Schiri-Pfeiffe und rief fiese Sachen. Sehr lustig. Und: neben wirklich schoenen alten Tempeln wie aus dem Fernsehen stehen die monumentalsten Proll-Protz-Kommunismus-Bauten, da lacht das Herz.</p>
<p>Uebrigens - in Vietnam sollte jede Frau einen schier unerschoepflichen Vorrat an Taschentuechern dabei haben, denn die Maedels stehen nicht so auf Klopapier. Die stehen aber leider offenbar auch nicht so auf saubere Toiletten oder haben eine Toptechnik, so dass sie nie etwas beruehren muessen. Man weiss es nicht.</p>
<p>Danach sind wir mit dem Nachtzug eingefercht mit zwei, zum Glueck nicht schnarchenden, Englaendern. Die &#8220;Western Toilet&#8221; verfuegte sogar ueber Toilettenpapier, allerdings gab es im Abteil auch eine Maus. Deren Haustuer mussten wir dann leider mit Sagrotan-Tuechern verstopfen, um unsere Nachtruhe zu gewaehrleisten. Nun ja. Erstaunlicherweise schlaeft man tatsaechlich einigermassen gut da drin.</p>
<p>In Hue regnete es dann nicht mal - NEIN! - es schuettete aus Eimern! Die anschliessenden Hotel-Umquartierung wegen Wasserschaden war dann nicht mal mehr schlimm, nachdem wir 2,5 km mit Marschgepaeck durch die Stadt gelatscht waren. Das Zimmer war echt gross und sauber. Nachmittags sind wir trotz anhaltendem Regen sogar tapfer in die dortige Zitadelle mit verbotener Stadt und allerhand Palaesten gegangen. Das waere sicher auch bei schoenem Wetter netter gewesen. Gar nicht nett fanden wir die angeketteten Elefanten, die etwa 1m Bewegungsradius hatten. Insgesamt haelt man hier nix von Tierschutz, gar nicht schoen.</p>
<p>Nun sind wir in Hoi An angekommen, waren schon in der Stadt und sind hell begeistert. Wirklich sehr schoen hier - ueberall Laternen, Kleiderlaeden, Leute mit Hueten, Maerkte mit allen Arten von Gemuese, Obst und Kraeutern&#8230;einfach wie aus dem Reisebilderbuch. Habe auch schon unser erstes Souvenir zerdeppert, ein Teeservice - in Anbetracht der Preise hier kann ich mir sogar den unmittelbaren Ersatz erlauben. :Leider haben wir die naechste Tagesreise etwas unterschaetzt, eben stellte sich dann heraus, dass es sich um 530 km handelt. Bedauerlicherweise hatte ich ca. 2-3 Stunden eingeplant, was ja nun hier eher 9-10 Stunden werden koennen. Was solls.</p>
<p>Noch ein paar neue Erkenntnisse ueber Land und bisher gemachte Erfahrungen:</p>
<p>1. Man sollte als Maedchen immer Handdesinfektionsmittel und Taschentuecher dabei haben.</p>
<p>2. Die Leute hier putzen sich nie die Nase sondern rotzen einfach auf den Boden, und das sehr geraeuschvoll.</p>
<p>3. Die heiraten alle sehr jung, unser letzter Hotel-Lobby-Junge war 21 und hatte eine 5 jaehrige Tochter.</p>
<p>4. Zugfahren klappt gut, allerdings darf man auch hier nicht zu zimperlich sein.</p>
<p>5. Zimperlich sein und Angst vor Dreck haben, geht hier gar nicht. Alles ist irgendwie dreckig.</p>
<p>6. Es gibt hier keine Schuhe in Groesse 11 oder mehr.</p>
<p>So, jetzt gehts zurueck zum Shopping!</p>
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		<title>Ho Ho Ho chi minh!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da ist es wieder! Seit schier unendlichen Zeiten mal wieder ein Urlaubsbericht - diesmal aus Asien, genauer aus Vietnam. Hier sitzen wir jetzt bei unserem Gratisinternet und freuen uns auf das grosse Bett und das kalte Saigon-Bier. Waren bereits am ersten Abend am Hoan Kiem See ganz in der Naehe, wo gleich auffiel, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und da ist es wieder! Seit schier unendlichen Zeiten mal wieder ein Urlaubsbericht - diesmal aus Asien, genauer aus Vietnam. Hier sitzen wir jetzt bei unserem Gratisinternet und freuen uns auf das grosse Bett und das kalte Saigon-Bier. Waren bereits am ersten Abend am Hoan Kiem See ganz in der Naehe, wo gleich auffiel, dass der Reisefuehrer nicht unbedingt recht hat damit, dass man sich in der Oeffentlichkeit nicht anfassen sollte als Paerchen. Da sassen naemlich einfach nur alle 3 Meter sehr inniglich schmusende Leute und bewunderten die leuchtenden Lampions und die Kitsch-Rot-illuminierte Pagode im See. Dann am naechsten Morgen ging es los in die Halong Bucht und dort auf eine Dschunke, also ein Boot aus Holz im KungFu Film Drachen-Style. Richtig nett mit Liegen auf dem Dach. Das einzige Problem dabei und auch spaeter auf der traumhaft tollen Privatinsel mit Strandhuetten war - das Wetter. 15 Grad ist einfach nicht schoen wenn man a) im Urlaub ist, weil es daheim zu kalt ist b) man dies in Asien nicht erwartet und c) man relativ ungeschuetzt auf einem Boot faehrt. Das Seafood Mahl, das man uns auftischte, war dafuer gigantisch. Mein erster Krebs, der mich auch sehr traurig aus seinen grossen Augen anschaute, war zwar lecker aber auf Grund der innigen Beziehung zwischen uns auch sicher mein letzter. Dann riesige King-Prawns, Fischfilet, Gemuese, Reis, Obst&#8230;und und und. Dann machten wir eine Kayaktour, die wirklich sehr nett war. So mit unter riesigen Felsen durchpaddeln und so. Doof ist halt, dass die Luftfeuchtigkeit immens hoch ist und es so immer diesig oder gar nebelig ist. Nachher waren wir eben auf dieser bei Sonnenschein sicher sehr tollen privaten Insel, aber bei dem ueblen Wind und der Grabeskaelte war einem nicht wirklich nach Strand. Unser Guide sagte nur &#8221; at least it is not raining&#8221;. Haha. Am naechsten Tag tat es das aber, als wir unsere Mountain-Bike Tour in Cat Ba starten wollten. Sehr witzig. Aber: ich musste einsehen, dass pitschnass sein gar nicht so schlecht war, weil es einfach nur supersteil den Berg hochging. Und als wir dann nach einer Fahrt durch die absolute Vietnam wie-im-Film-Landschaft mit Mangrovenwaeldern und sehr suspekt knisternden Hochspannungsleitungen in einer kleinen Spelunke abstiegen, wo es wieder mal so was von leckeres Essen gab, war der Tag trotz Regenwetter echt aussergewoehnlich und gelungen. Vorher hatte uns der Guide noch durch eine typisch vietnamesische Markthalle gefuehrt. 90% der dort angebotenen Gewuerze und Nahrungsmittel hatten wir noch nie gesehen. Und in einem Aquarium vor einem Restaurant schwammen beinahe urzeitliche Riesenkrabben, die man dann verspeisen konnte. Echt krass. Jetzt sind wir wieder nach einem langen Spaziergang durch Hanoi im Hotel abgekommen, haben heute echt ein tolles Zimmer mit echter Dusche und sogar Dachterrasse. Echte Dusche deshalb, weil man hier aus Platzgruenden die Dusche praktisch direkt oberhalb des Klos anbringt. Duschvorhang braucht niemand. Ha! Einige Dinge haben wir schon ueber dieses Land erfahren koennen.</p>
<p>1. Keine separate Dusche, eine Klodusche quasi, wie gesagt.</p>
<p>2. Haeuser koennen trotz einer Breite von gerademal 4 Metern auch 6 Stockwerke haben.</p>
<p>3. Die essen wirklich Hunde aber keine deutschen Schaeferhunde, weil denen ihr Fleisch nix schmeckt.</p>
<p>4. Die Leute tragen wirklich diese runden Huete und tragen diese Joch-Wagschalen durch die Gegend.</p>
<p>5. Es gibt fuer jedes Produkt eine ganze Strasse, in der nichts anderes verkauft wird. Wir wohnen in der Holzleiterstrasse.</p>
<p>6. Einen Mundschutz tragen hier beinahe alle, in allen Farben und Mustern.</p>
<p>7. Facebook wird hier offensichtlich geblockt, und sagen duerfen die Leute hier auch nicht das, was sie wollen.</p>
<p>8. Wer keinen Koriander oder Knoblauch mag, der bleibt besser weg.</p>
<p>So, morgen haben wir einen Tag in der Stadt und fahren abends mit dem Nachtzug weiter in den Sueden. Ich hoffe sehr, dass das Wetter uns nicht verfolgt. Mir reichts mit dem Regen naemlich echt.</p>
<p>Weiter gehts, wenns weiter geht.</p>
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		<title>Mother Africa</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 19:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder soweit! Morgen fahren wir auf den schwarzen Kontinent&#8230;zuerst einige Tage nach Kapstadt. Dort werden wir meine Patentante Almut besuchen, einige Must-Sees besuchen (wenn das Wetter mitspielt, aber bisher haben die eine Hitzewelle) und auch was Abgefahrenes unternehmen: in der Annahme, dass die Almut mir beipflichtet, dass Hai-KÃ¤fig-Tauchen, was der Jan ja so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit! Morgen fahren wir auf den schwarzen Kontinent&#8230;zuerst einige Tage nach Kapstadt. Dort werden wir meine Patentante Almut besuchen, einige Must-Sees besuchen (wenn das Wetter mitspielt, aber bisher haben die eine Hitzewelle) und auch was Abgefahrenes unternehmen: in der Annahme, dass die Almut mir beipflichtet, dass Hai-KÃ¤fig-Tauchen, was der Jan ja so toll findet, ein totales Unding ist, hab ich ihr davon erzÃ¤hlt. Schwups, bucht die doch eine Shark-Diving-Safari. Vielleicht muss ich ja nicht mit in den KÃ¤fig, und hoffentlich hat der Jan danach noch alle GliedmaÃŸen&#8230;</p>
<p>Dann gehts nach Windhoek zurÃ¼ck - die Hauptstadt von Namibia. Von dort aus fahren wir mit einem 4&#215;4Auto durchs Land - zunÃ¤chst nach Norden Ã¼ber den Waterberg in die Etosha-Pfanne, wo wir hoffentlich auch in der Regenzeit ein paar Tiere sehen werden. Dann gehts rÃ¼ber zur Skeleton-Coast, runter nach Walvisbay, wo wir Robert und Steffi besuchen, die ich noch vom letzten Mal Kapstadt kenne. Da machen wir allerhand Touri-Sachen: mit einem Quadbike durch die DÃ¼nen heizen, eine Bootstour und vielleicht nochmal ein FÃ¤hrtchen in die WÃ¼ste mit Sand-Skiing&#8230;mal schauen!</p>
<p>Danach fahren wir noch weiter in den SÃ¼den und schauen uns die hÃ¶chsten DÃ¼nen der Welt an. Danach gÃ¶nnen wir uns mal eine Camping-freie Nacht, und dann gibts nochmal einen kurzen Aufenthalt in Windhoek, bevor wir weiter auf die Farm von Roberts Familie fahren.</p>
<p>Hoffentlich fallen wir keinen StraÃŸenrÃ¤ubern in die HÃ¤nde! Falls nicht, dann gibts in 3 Wochen schÃ¶n Bilder!</p>
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		<title>Another year&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 22:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon ist wieder der 31. Dezember - gleich ist es 12 Uhr, Mitternacht, eine verÃ¤nderte Stelle im Datum wohl nur. Aber dennoch, 1 Jahr ist seit dem letzten Mal 0:00Uhr 31.Dezember vergangen - und fÃ¼r mich hat sich in diesem Zeitraum enorm viel getan.
Letztes Jahr saÃŸ ich gemÃ¼tlich mit Freunden zusammen und bin gemÃ¼tlich hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon ist wieder der 31. Dezember - gleich ist es 12 Uhr, Mitternacht, eine verÃ¤nderte Stelle im Datum wohl nur. Aber dennoch, 1 Jahr ist seit dem letzten Mal 0:00Uhr 31.Dezember vergangen - und fÃ¼r mich hat sich in diesem Zeitraum enorm viel getan.</p>
<p>Letztes Jahr saÃŸ ich gemÃ¼tlich mit Freunden zusammen und bin gemÃ¼tlich hoch zum Kirchhainer Kirchplatz gelaufen bei dickem Nebel. Da ahnte ich wohl schon, was mich im nÃ¤chsten Jahr erwartet - ab sofort wollte ich mich ja examenslerntechnisch in der Bibliothek einschlieÃŸen. Was ich ja dann auch getan habe.</p>
<p>Ãœber 3 Monate lang fuhr ich jeden Tag brav in aller FrÃ¼he mit dem Zug nach Marburg in die Bibliothek, bis nachmittags hieÃŸ es lernen und stupide Fragen kreuzen, am Wochenende und abends musste zu Hause gelernt werden. Das war schon eine disziplinierte Zeit, fast schon so wie Arbeit. Der Jan hatte mehr als einmal ein HÃ¤uflein Elend zu Hause zu betreuen. Der Druck staute sich beinahe unmenschlich an bis zum schritlichen Examen im April, entlud sich dann als alles besser als befÃ¼rchtet lief. Wir gÃ¶nnten uns einen Kurztrip nach Venedig, was sehr schÃ¶n war.</p>
<p>Dann das mÃ¼ndliche Examen - bis dahin durchlief ich nochmal einen echten Horrortrip, da das AusschluÃŸ-Wissen, das fÃ¼r die schriftliche Multiple Choice PrÃ¼fung wichtig und richtig war, fÃ¼r eine mÃ¼ndlichen Vortrag ja wieder gar nicht geeignet war. Wieder hatte ich das GefÃ¼hl &#8220;ich weiÃŸ nichts!&#8221;. Der Psychoterror ist der Preis fÃ¼r das Examen - auch das ging natÃ¼rlich rum und lief prima - die Nerven lagen blank, aber alles wurde gut. 6 Jahre Studium gingen am 10. Juni 2008 vorÃ¼ber, meine MitprÃ¼flinge und ich waren danach Ã¼berglÃ¼cklich, fassungslos. Ganz schnell verpufft das GefÃ¼hl, als wÃ¤re das letzte halbe Jahr, als wÃ¤ren die letzten Jahre mit all den PrÃ¼fungen und Lernphasen gar nicht gewesen.</p>
<p>Danach gÃ¶nnten wir uns wieder einen Belohnungsurlaub - diesmal fuhren wir nach SÃ¼dengland. Wir starteten in London und fuhren dann mit dem Auto bis nach Cornwall und dann an der SÃ¼dkÃ¼ste zurÃ¼ck. Wieder ein sehr schÃ¶ner aber kurzer Trip!</p>
<p>Eine Million VersicherungsinformationgesprÃ¤che spÃ¤ter gings dann aber auch schon mit Arbeiten los - bereits vor dem mÃ¼ndlichen Examen hatte ich mich in Frankenberg beworben -Â  erfolgreich!</p>
<p>Also startete ich am 01. August ins Berufsleben. Tja, und da hab ich 90% meiner Zeit seitdem verbracht. Dazwischen gabs noch 2 kurze Trips, einmal nach Sylt, wo mir allerdings die Erholung noch nicht so richtig gelingen wollte. Das Abschalten und nicht mehr an die Klinik Denken war mir da irgendwie noch nicht mÃ¶glich. Im Dezember fuhren dann Jan und ich aber noch einmal ins Zillertal Skifahren, und diesmal klappte das Urlaubmachen ganz hervorragend! Zwar waren es in diesem Jahr immer nur ganz kurze Verschnaufpausen, aber ohne geht es bei uns einfach nicht.</p>
<p>Die Arbeit ist viel, am Anfang war ich sehr unsicher&#8230;langsam gewÃ¶hne ich mich an Verantwortung. Ich bin oft erschÃ¶pft, meine Sozialkontakte leiden enorm, ich bin zu nicht viel zu gebrauchen. Aber Schritt fÃ¼r Schritt kann ich mit einem freien Tag pro Woche auch leben. Und damit werd ich hoffentlich auch bald wieder ein bisschen mehr weggehen kÃ¶nnen.</p>
<p>FÃ¼r das nÃ¤chste Jahr ist erstmal wieder eine Welt-Expidition, diesmal nach Afrika, geplant. Im MÃ¤rz fahren Jan und ich nach SÃ¼dafrika und Namibia. Gesetzt den Fall, dass wir heil wieder nach Hause kommen, wird sich sonst im nÃ¤chsten Jahr erstmal nichts zutragen, allenfalls eine kleine rÃ¤umliche VerÃ¤nderung innerhalb Kirchhains. Und noch so ein, zwei kleine Trips durch die Weltgeschichte&#8230;</p>
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		<title>Money makes the world go around&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 17:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey da draussen - ich weiÃŸ, ich hab 2 Monate Ruhe gegeben. Es wird wahrscheinlich dennoch niemandem entgangen sein, dass ich mein Examen doch geschafft habe. Mehr oder weniger gleichzeitig hab ich dann meinen ersten Job klar gemacht - in der Inneren in einer kleinen hessischen Klinik am Waldrand.
Ja, und da arbeite ich jetzt seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey da draussen - ich weiÃŸ, ich hab 2 Monate Ruhe gegeben. Es wird wahrscheinlich dennoch niemandem entgangen sein, dass ich mein Examen doch geschafft habe. Mehr oder weniger gleichzeitig hab ich dann meinen ersten Job klar gemacht - in der Inneren in einer kleinen hessischen Klinik am Waldrand.</p>
<p>Ja, und da arbeite ich jetzt seit 3 Wochen - und ich lebe noch. Zwar nur knapp, aber ich lebe. Die 50 Stunden Woche schaffe ich, aber nur, wenn man die Fahrzeit von 1 Stunde tÃ¤glich dazu rechnet. Ich bin tÃ¤glich also fast 12 Stunden aus dem Haus um die BrÃ¶tchen zu verdienen.</p>
<p>Meine Kollegen sind alle sehr nett, die Arbeit ist fÃ¼r mich zu schaffen, auch wenn ich natÃ¼rlich noch sehr lange fÃ¼r alles brauche. Briefe mÃ¼ssen diktiert, Medikamente verordnet, Patienten untersucht werden. DafÃ¼r brauch ich total lange, bin total unsicher bei allem. Meine Kollegin ist schwanger, deshalb bleibt alles, was mit Blut zu tun hat, an mir hÃ¤ngen. Das kostet zwar buchstÃ¤blich Stunden, aber es hat 2 Vorteile: 1. ich lerns. 2. ich sehe morgends schon einmal alle Patienten und kriege es auch mit, wenn es jemandem schlecht geht.</p>
<p>Abends bin ich meistens vÃ¶llig unfÃ¤hig, noch irgendwas anderes zu unternehmen. Da steht dann die Nahrungsaufnahme im Vordergrund, da ich mittags nur schnell ein Brot essen kann - wenn Ã¼berhaupt. Und dann macht Essen am Abend einen schon recht glÃ¼cklich! Sport&#8230;naja, mich machts im Moment nicht glÃ¼cklich! Aber ich bin ja wieder angemeldet, um HÃ¼ften abzuhobeln. Da muss ich mich also demnÃ¤chst wieder mehr zu aufrappeln.</p>
<p>NÃ¤chste Woche hab ich meinen ersten SpÃ¤tdienst, also das 1. Mal den Pieper. Wenn dann ein Herzinfarkt ankommt, dann isser mir. Und im September hab ich dann auch den ersten Wochenenddienst - da bin ich dann weitgehend allein. Aber bis dahin isses ja noch ein bisschen hin.</p>
<p>Ja, so stehen die Aktien. Nix mehr los mit mir also - aber da ja auch die Doktorarbeit nicht karnickelmÃ¤ÃŸig aus dem Hut hÃ¼pfen wird, muss ich halt einfach mal zufrieden sein. UrlaubswÃ¼nsche fÃ¼r Oktober durfte ich auch schon Ã¤uÃŸern, da hab ich ja dann das erste Ziel im Auge!</p>
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		<title>Auf nach BrÃ¼gge!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 10:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich gute GrÃ¼nde habe, mich hier seltenst blicken zu lassen in letzter Zeit, ist es auch ok, wenn ich nur eine kurze Statusnotiz dalasse. Die finale Schlachtung steht unmittelbar bevor, die Baldrian-Dosis wird tÃ¤glich erhÃ¶ht. Mein Lerntempo fÃ¤llt tÃ¤glich weiter ab, weil die Luft einfach raus ist.Die schriftliche PrÃ¼fung war ja zum GlÃ¼ck gut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gute GrÃ¼nde habe, mich hier seltenst blicken zu lassen in letzter Zeit, ist es auch ok, wenn ich nur eine kurze Statusnotiz dalasse. Die finale Schlachtung steht unmittelbar bevor, die Baldrian-Dosis wird tÃ¤glich erhÃ¶ht. Mein Lerntempo fÃ¤llt tÃ¤glich weiter ab, weil die Luft einfach raus ist.<br />Die schriftliche PrÃ¼fung war ja zum GlÃ¼ck gut, aber mÃ¼ndliche PrÃ¼fungen fand ich schon immer viel schlimmer. Mir geht echt schon so richtig die Pumpe. Das richtige Outfit habe ich zum GlÃ¼ck schon, gleich mehrere davon - man muss ja langsam auch mal ne anstÃ¤ndige Garderobe haben. So mit Blazer, StÃ¶ckelschuhen&#8230;solche Sachen halt. NÃ¼tzt mir leider in der PrÃ¼fung auch nicht viel mehr als dazu, dass 1. die PrÃ¼fer mich nicht fÃ¼r respektlos halten und 2. mein PrÃ¼fungspatient mich vielleicht nicht mit &#8220;Schwester&#8221; oder &#8220;FrÃ¤ulein&#8221; anspricht. KÃ¶nnte dabei helfen, meinem Anliegen, einer wirklich KOMPLETTEN kÃ¶rperlichen Untersuchung, Nachdruck zu verleihen.<br />Nun, jedenfalls werde ich, sobald irgendwas passiert ist, natÃ¼rlich umgehend hier verlauten lassen, ob ich nun a) auswandere oder b) erstmal ne Runde bunte Pillen fÃ¼r alle schmeiÃŸe.<br />Da ich ja das Haus nur selten und wenn dann nur fÃ¼r EinkÃ¤ufe, die Bibliothek oder das Geburtsphantom verlasse, ist es um meine Sozialkontakte ja auch nicht mehr so gut bestellt. Jedoch schaffte ich es gestern, mal fÃ¼r 2 Stunden nicht zu lernen und auch fast nicht dran zu denken, denn wir waren im Kino. &#8220;BrÃ¼gge sehen&#8230;und sterben?&#8221; lief im B-Kino in Marburg, was nur daran liegen kann, dass die breite Masse der KinogÃ¤nger scheinbar nix mit Slapstick wie in &#8220;Snatch&#8221; anzufangen weiÃŸ. Der Film ist nÃ¤mlich weltklasse - die Schauspieler sind weltklasse! Wirklich sehenswert das ganze, auch wenns vielleicht zum Schluss hin ein bisschen blutrÃ¼nstig wird, aber das wirds ja in &#8220;Bube, Dame, KÃ¶nig, Gras&#8221; auch.<br />So, nun werd ich mal weiterlernen!</p>
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		<title>Up and away</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 18:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja heute sind es nur noch knapp 10 Tage bis zu meiner &#8220;Schlachtung&#8221;. Nein, so schlimm wird es hoffentlich nicht. Allerdings stehe ich auch schon unter Drogen, was nichts ungewÃ¶hnliches ist. Ich habe mir sagen lassen, dass diverse Komilitonen seinerzeit MagensÃ¤ureblocker, Koffeintabletten und sogar Antidepressiva geschluckt hÃ¤tten - so krass ist es bei mir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja heute sind es nur noch knapp 10 Tage bis zu meiner &#8220;Schlachtung&#8221;. Nein, so schlimm wird es hoffentlich nicht. Allerdings stehe ich auch schon unter Drogen, was nichts ungewÃ¶hnliches ist. Ich habe mir sagen lassen, dass diverse Komilitonen seinerzeit MagensÃ¤ureblocker, Koffeintabletten und sogar Antidepressiva geschluckt hÃ¤tten - so krass ist es bei mir noch nicht. Ich bewege mich gÃ¤nzlich auf dem rezeptfreien Sektor. Ein guter Tip aus Pharmazeutenkreisen bewog mich, meinen im Moment spÃ¤rlichen und darÃ¼berhinaus wenig erholsamen Nachtschlaf doch etwas zu tunen. Dies tat ich auch, allerdings hatte meine Apothekerin Recht, als sie mich vor dem &#8220;Hang over&#8221; am nÃ¤chsten Tag warnte. Geschlafen habe ich tatsÃ¤chlich wie ein Stein, allerdings war mit mir den ganzen nÃ¤chsten Tag nichts anzufangen, weil mir stÃ¤ndig das Gesicht, speziell die Augenlider, eingeschlafen sind. Nun bin ich dann doch wieder bei Baldrian angelangt, den ich jetzt allerdings in hÃ¶herer Dosis zufÃ¼hre. Man muss ja auch mal was merken!<br />Nun denn. Belohnen muss sich der Mensch auch, und da ich dies zur Zeit mit Kleidung lieber nicht tun mÃ¶chte auf Grund der nicht ganz akzeptablen KonfektionsgrÃ¶ÃŸe, muss meine Belohnung in Form von Verreisen erfolgen. Jaja, ich weiÃŸ. &#8220;Du warst doch erst auf Weltreise!&#8221;<br />Das &#8220;erst&#8221; ist ja nun auch schon ein paar Monate her, und es wird ja auch nicht schon wieder eine CO2-Schlacht wie beim letzten Mal. Diesmal gehts &#8220;nur&#8221; nach Venedig - wie romantisch! Und zwar beschenkt mich mein MÃ¤nnchen damit nach der schriftlichen PrÃ¼fung - 3 Tage Venedig, das darf ruhig drin sein. Das nÃ¤chste Ei liegt aber auch schon gelegt im Nest - und zwar muss nach der schriftlichen PrÃ¼fung ja auch noch eine Durststrecke bis zum MÃ¼ndlichen bewÃ¤ltigt werden. Wenn die HÃ¼rde geschafft ist&#8230;.jalla jalla! Direkt danach, also Anfang Juni fahren der Jan und ich dann nÃ¤mlich mal fÃ¼r 5 Tage rÃ¼ber zu den Britannikern und zum StohnhÃ¤ntsch - ist zwar schon wieder extrem teuer, aber schÃ¶n wirds sicher!<br />So, dies sind die PlÃ¤ne. Jetzt muss nur noch das klappen, wofÃ¼r ich mich mit diesen schÃ¶nen Trips belohnen will *bibber*&#8230;</p>
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		<title>Nur noch wenige Tage</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 09:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja lange ist es nicht mehr hin bis zum Tag X. Also bis zum ersten Tag X am 14. April, einem von drei Examenstagen - dann ist ja auch noch einmal Tag X an zwei Tagen Anfang Juni, wenn ich dann meine bislang &#8220;verkreuzten&#8221; verbalen AusdruckmÃ¶glichkeiten noch mal voll ausschÃ¶pfen muss.Und dann sollte es hoffentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja lange ist es nicht mehr hin bis zum Tag X. Also bis zum ersten Tag X am 14. April, einem von drei Examenstagen - dann ist ja auch noch einmal Tag X an zwei Tagen Anfang Juni, wenn ich dann meine bislang &#8220;verkreuzten&#8221; verbalen AusdruckmÃ¶glichkeiten noch mal voll ausschÃ¶pfen muss.<br />Und dann sollte es hoffentlich hoffentlich geschafft sein. Jetzt hab ich doch tatsÃ¤chlich schon fast 3 Monate am StÃ¼ck durchgelernt - das Beste daran ist, dass 90% davon schon vorbei sind, nochmal will ich das echt nicht machen mÃ¼ssen. So langsam muss ich nun allerdings auch BachblÃ¼ten-Rescue-Tropfen und Baldrian unter die Unmengen Kaffee, die ich momentan konsumiere, mischen. Man hat so eine unterschwellige Unruhe, es reicht sich den Tag der PrÃ¼fung vorzustellen, um eine GÃ¤nsehaut hervorzurufen. Und auch Magenschmerzen.<br />Nun, trotzdem verlasse ich gelegentlich sogar auch noch mal das Haus zu etwas anderem als dem Gang zur Bibliothek. Gestern zum Beispiel waren wir im Kino. Und der Film ist ein echter Schocker gewesen - nein, nicht der mit dem BolzenschussgerÃ¤t, ich meine den deutschen Film &#8220;Die Welle&#8221; nach dem Buch, das bei uns daheim schon seit Jahrzehnten im Regal steht. Schockierender Film - JÃ¼rgen Vogel macht seine Sache schon ganz gut. Unbedingt anschauen und gruseln.<br />So, jetzt muss ich mal wieder an die Arbeit.</p>
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		<title>Im Land der TrÃ¤ume</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 07:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[MÃ¼ssig, zu erklÃ¤ren, warum ich hier so selten Bericht erstatte. Trotz der EintÃ¶nigkeit der BÃ¼cherstadt passieren doch tatsÃ¤chlich hier und da noch ZufÃ¤lle, die einem die Vielfalt bzw. den Irrsinn der Welt in einem neuen Licht prÃ¤sentieren.Folgendes ereignete sich nÃ¤mlich gestern abend: Ich kreuzte auf meinem Computer, der auf meinem neuen Heimarbeitsplatz, dem BÃ¼gelbrett vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MÃ¼ssig, zu erklÃ¤ren, warum ich hier so selten Bericht erstatte. Trotz der EintÃ¶nigkeit der BÃ¼cherstadt passieren doch tatsÃ¤chlich hier und da noch ZufÃ¤lle, die einem die Vielfalt bzw. den Irrsinn der Welt in einem neuen Licht prÃ¤sentieren.<br />Folgendes ereignete sich nÃ¤mlich gestern abend: Ich kreuzte auf meinem Computer, der auf meinem neuen Heimarbeitsplatz, dem BÃ¼gelbrett vor der Couch, stand, ein  Rechtsmedizin-Examen. In jener speziellen Frage wollte man wissen, wieviel LSD denn fÃ¼r ein Rauscherlebnis von NÃ¶ten sei. Das wusste ich, nÃ¤mlich nur wenige Mikrogramm - allerdings wollte ich das noch einmal mit dem World Wide Web abgleichen&#8230;Wikipedia macht ja fÃ¼r mich Examen. Jedenfalls, wenn man &#8220;LSD Dosis Trip&#8221; googelt, passieren lustige Dinge. Und zwar landete ich in einem Drogenforum bzw. in einem der Threads dort, wo sich ein junger Drogennutzer ausschweifend Ã¼ber die Gefahr niedriger LSD-Dosen auslÃ¤ÃŸt und ausfÃ¼hrt, auf Grund welcher mannigfaltiger psychodelischer Erfahrungen er jetzt nur noch richtig hohe Dosen anwende.<br />Da wurde ich doch glatt neugierig und las mal weiter. SpÃ¤testens, als ein 50jÃ¤hriger Forumsbesucher Ã¼ber seine frÃ¼hen LSD-Gehversuche mit 17 und seine damals beginnende Passion fÃ¼r Mantra-Zen-Meditation in abgeschiedenen Bergen Bulgariens berichtete, war ich echt von den Socken, wie viele Schrauben Menschen locker haben kÃ¶nnen, ohne es zu merken.<br />In einem anderen Thread erzÃ¤hlt ein Junge unbekannten Alters (jedoch lÃ¤sst sich mutmaÃŸen, dass er die 18 noch nicht erreicht hatte, da er seine Hartdroge auf dem Schulhof erworben hatte) von seiner ersten Crack-Erfahrung.<br />An dieser Stelle sicherte ich mich auch noch mal bei Jan ab, dass es nicht illegal ist, so eine Seite zu besuchen und auch nicht einmal, etwas zu schreiben, so lange man nicht postet, wo man den Stoff gut kaufen kann.<br />Jedenfalls weiÃŸ ja jeder, dass LSD und Crack nicht unbedingt gesund sind, deshalb kann man die ja auch nicht einfach in der Drogerie kaufen.<br />Jetzt aber kommt der Hammer - beim Pharmakologielernen hatte ich schon irgendwo gelesen, dass es ein Medikament rezeptfrei gibt, das in der richtigen Dosis richtig ballert. Ich sag jetzt natÃ¼rlich nicht welches Medikament das ist, sonst rennen morgen alle in die Apotheke und kaufen das!<br />In diesem Forum gab es dann nÃ¤mlich einen Medikamenten-Treffpunkt, wo man sich dann Ã¼ber seine Valium, Fentanyl-Pflaster und Morphium Erfahrungen austauschen kann. Und da sind auch massenhaft Leute, die eben dieses frei erhÃ¤ltliche Medikament in grÃ¶ÃŸeren Mengen austesten.<br />Und es ist echt krass! Bei denen bewegen sich die Tapeten, irgendwelche Insekten in riesenhaften Dimensionen krabbeln um die rum, PÃ¼nktchen, Personen und andere Halluzinationen, fÃ¼r die eure Phantasie reicht.<br />Vollkommen abgefahren, dass man so was ohne Rezept kriegt! Vollkommen legal. Vollkommen bekloppt, es so zu verwenden, aber der Wunsch nach Rauschmomenten ist der Menschheit ja nicht unbedingt jetzt erst zugefallen. Feuerwasser, Coca, Schlafmohn - ist alles schon ewig da.<br />Aber die meisten Drogen sind halt doch - mal abgesehen vielleicht von Alkohol - nicht so einfach, so billig und vor allem so legal wie solche Tabletten zu kriegen. Ob das so ungefÃ¤hrlich ist, wenn ein &#8220;ungefÃ¤hrliches&#8221; Medikament einen Riesenspinnen sehen lÃ¤sst..?<br />So, nun habe ich mir wieder etwas Sand aus meinen LilalaunebÃ¤rland-rosarote Brille-Augen gewischt und kann weiterlernen!</p>
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		<title>Aus der Stadt der 1000 BÃ¼cher</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 07:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, der letzte Eintrag ist noch aus Zeiten der frischen UrlaubsbrÃ¤une. Sofern man bei mir von BrÃ¤une sprechen kann. Jetzt ist der &#8220;Spuk&#8221; erst 4 Wochen her, aber es fÃ¼hlt sich fÃ¼r mich schon an, als wÃ¤ren wir seit Monaten bereits wieder zu Hause. Die Wiederankunft bestand ja fast nur aus Autofahren, Waschen und Ordnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, der letzte Eintrag ist noch aus Zeiten der frischen UrlaubsbrÃ¤une. Sofern man bei mir von BrÃ¤une sprechen kann. Jetzt ist der &#8220;Spuk&#8221; erst 4 Wochen her, aber es fÃ¼hlt sich fÃ¼r mich schon an, als wÃ¤ren wir seit Monaten bereits wieder zu Hause. Die Wiederankunft bestand ja fast nur aus Autofahren, Waschen und Ordnen. Am nÃ¤chsten Tag klingelte fÃ¼r Jan um 4:20 Uhr wieder der Wecker und ich saÃŸ brav um 8 in der Bibliothek. Der Ãœbergang war etwas abrupt, eigentlich hatte ich nach 2 Tagen schon wieder das GefÃ¼hl, ich wÃ¤re ewig nicht verreist.<br />Naja, Weihnachten war natÃ¼rlich lerntechnisch nicht unbedingt ergiebig, und so kann man den 2. Januar als tatsÃ¤chlichen Startpunkt des Lernmarathons bezeichnen. Dabei war ich in den letzten 4 Wochen auch schon wieder an 2 schÃ¶nen Orten, die sich nicht in Hessen befinden. Einmal sind wir Alrun in Heidelberg besuchen gefahren, um uns dort Stadt und vor allem Weihnachtsmarkt anzuschauen. Ja und dann war ich letztes Wochenende auch noch mit Jan in Hamburg bei &#8220;kÃ¶nig der LÃ¶wen&#8221;, das war nÃ¤mlich mein Weihnachtsgeschenk.<br />Das ist eine wirklich schÃ¶ne Stadt - allein schon der Hafen und die Speicherstadt sind wirklich sehenswert. Das Musical ist natÃ¼rlich auch sehenswert, allerdings wird das leider gerade abgebaut in Hamburg. Wohin dann die Kartons mit den ganzen LÃ¶wenkostÃ¼men geschickt werden, das weiÃŸ ich jetzt nicht. Jedenfalls sollte man nicht sonntags versuchen an den LandungbrÃ¼cken einen Crepes mit Kinderschokolade zu erstehen, auf den man sich den ganzen Tag beim durch die KÃ¤lte Laufen gefreut hat, denn montags klappen die Hamburger schon um 3 die BÃ¼rgersteige hoch. Ein FischbrÃ¶tchen bei Nordsee ist das einzige, was man da kriegt. <br />Tsja, jetzt sitze ich natÃ¼rlich auch in der Bibliothek. Ohne Internet kÃ¶nnte ich das nicht - zum Einen sind das die kleinen Zwischendurchpausen, zum Anderen beabsichtige ich mein Examen mit Wikipedia zu bestehen. Wenn ich irgendeinen Begriff nicht weiÃŸ, tipp ich den einfach bei Wikipedia ein, und schwups bin ich schlauer.<br />MÃ¶glicherweise lerne ich noch zu wenig - um 8 fange ich an und um 6 bin ich meistens daheim. Aber mehr geht einfach nicht rein. Ein bisschen Zeit geht fÃ¼r die Zwischendurchpausen und Mittagspause drauf, und dann natÃ¼rlich muss die Zugfahrt noch abgezogen werden. Ja, denn ich hole das CO2 wieder rein, das ich durch meine Weltumfliegerei in die AtmosphÃ¤re geblasen habe, indem ich mein Studententicket durch die Nutzung der Bahn bis zum Anschlag ausreize. Das Ticket war auch diesmal besonders teuer so mit StudiengebÃ¼hren, ne?<br />So, jetzt muss ich mich auch schon wieder den Kinderkrankheiten widmen&#8230;erstaunlich dass wir alle die Kindheit Ã¼berhaupt Ã¼berstanden haben!</p>
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