Nini's Welt

schalali, schalala…

Was ist bei mir so passiert? Tja, gerade eben hab ich 2 Stunden lang mit einem Techniker der Klinik den Analmanometrie-Apparat wieder heil repariert – zum Glück! Ich hab in Gedanken schon Amok-laufenden Patienten gesehen, die willenlose Racheakte an Steffi und mir wegen des umsonst in die Klinik Kommens verüben würden.
Dann war letztes Wochenende natürlich der herzallerliebste Hessentag – wie auch schon in der Woche davor. Freitag allerdings hab ich gepasst um auf das Uni-Sommerfest in Marburg zu gehen.
Samstag bin ich dann brav mit dem Zug nach Weilburg gefahren. Mit ungefähr 1000000 anderen Leuten in dem Zug – es war heiß, es gab keine Sitzplätze mehr wahrscheinlich schon seit Gießen und ab 2 Stationen vor Weilburg durfte auch niemand mehr einsteigen. Und das alles nur wegen dem Xaver, dem Laith und Juli. Durch die Stadt zu fahren war das Mega-Unterfangen – in der Nähe unseres als Festarena dienenden Schul-Stadions angekommen, fuhren schon Lautsprecherwagen herum: “Kein Einlass mehr in der Arena, bitte kehren Sie um” – na so in der Art. Tja, dann kam Hendriks Dad natürlich auf den rettenden Einfall “…ei nehmt doch meinen Schlüssel vom Schulgarten mit und hockt euch da rein”. Ja bestens! Das haben wir dann auch gemacht, uns dort schön eingeschlossen und festgestellt, dass der Schulgarten als einziger “freier” Fleck halb im abgesperrten VIP-Bereich lag. Höhö. Und als der Xaver und seine Söhne sich dann mal gezeigt haben, nahmen wir gleich durch ein lautstarkes “1-2-3-Oberkörper frei” mit passender pantomimischer Untermalung Kontakt auf, der sogar durch wechselseitiges Tshirt Hochreissen von den Söhnen aus Mannheim erwiedert wurde. Angesichts solcher Ereignisse und der zumindest akkustischen Bühennähe machte es ja dann auch nichts, dass wir die Bühne nur von hinten gesehen haben. Juli haben wir auch noch durch Tines Hilfe (laut hysterisch gekrischenes nicht abreißen wollenden “EVA!!! JULI!!! EVAAAAAA!”) an unseren Zaun gelockt. Und auch von unserem Zaun aus konnten wir den Xaver mit seinem durchaus sehr sehr hübschen silbernen Carrera S beim Versuch das Gelände besonders proletig und rasant zu verlassen noch mal so richtig schön an einem Schlagloch aufsetzen sehen. Ach ja. Schön wars. In der Stadt wars auch noch richtig nett und richtig voll – voll waren auch die Leute, die vor Sabines Haustür noch zur Clubnight wollten. Aber etwa 30 Streifenwagen müssen wohl ausgereicht haben, um die Leute bei Vernunft zu halten. Allerdings konnte uns keiner der Polizisten wirklich helfen, als wir in Sabines Hofeinfahrt ein dort nicht hingehörendes Hamburger Auto fanden, das dreist Tines Freund sowie eine Garage zuparkte – wohlgemerkt in einer privaten Hofeinfahrt! Zum Glück war das Auto morgens verschwunden.
Sonntag waren dann die toten Hosen am Start, auf die wir leider wegen unseres eigenen Konzertes verzichten mussten. Aber im Nachhinein betrachtet war das Konzert auch so unglaublich toll, dass ich den Hosen keine Träne nachweine. Richtig unglaublich war die Stimmung im Renaissance-Hof – Abenddämmerung, knapp 1500 gespannte Zuhörer, ein laues Lüftchen – und ein stimmgewaltiger lauter Chor mit einem fetten Orchester. Das war echt Hammer.
Ja und die Woche hier in Marburg stand eigentlich ganz im Zeichen der niedlichen Freizeitbeschäftigung. So wie heute abend auch noch mal.
Und morgen gehts dann schön auf den Abiball – das wird fein. Und Sonntag schön Familiengeburtstag. Boah ich glaub ich muss mal dringend ratzen gehen jetzt, ich bin totmüde…

Freitag, 01. Juli 2005, 12:35 Uhr, abgelegt unter Allgemein.

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2 Kommentare

  1. Süße, bin begeistert – mein heidenrespekt vor deinen literarischen Ergüssen sei dir gewiss! Wenn ein gewisser nicht nach D will, kommst du einfach im Sommer mit mir zum Open-Air nach Berlin und dann machen wir uns eine “Geile Zeit” . . .!!!
    Grüße, Mo

    Kommentar von Anonymous – 02. Juli 2005 um 16:23

  2. Nichts kann besser sein als ein “Toten Hosen”-Konzert :D

    Kommentar von Toten Hosen – 25. Dezember 2008 um 21:42

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